Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Hervorgehoben unter: Traditionelle Hausküche

Ich liebe es, wenn der Aromadampf von Rinderrouladen durch die Küche zieht. Dieses Gericht hat nicht nur einen besonderen Platz in meinem Herzen, sondern auch in der deutschen Tradition. Die Zubereitung von Rinderrouladen ist eine Kunst für sich, aber das Ergebnis ist es wert - zarte, geschmackvolle Rinderstücke, gefüllt mit köstlichen Zutaten und begleitet von einer sämigen Rahmsoße. Ich kombiniere die Rinderrouladen oft mit einem herzhaften Kartoffelbrei oder frischem Gemüse, um ein rundum befriedigendes Abendessen zu kreieren.

Henrike Sommer

Erstellt von

Henrike Sommer

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-27T01:09:34.860Z

Als ich das erste Mal Rinderrouladen zubereitet habe, war ich fasziniert von dem Prozess. Die Kombination aus saftigem Rindfleisch, Speck und Gewürzgurken klappt einfach wunderbar und bringt so viel Geschmack in das Gericht. Ich habe verschiedene Füllungen ausprobiert, aber die klassische Variante begeistert mich immer wieder. Zudem finde ich es wichtig, die Rinderrouladen lange genug zu schmoren, um wirklich das Beste aus dem Fleisch herauszuholen.

Ein kleiner Tipp, den ich auf meinen kulinarischen Reisen entdeckt habe: Achten Sie darauf, das Fleisch vorher kräftig zu würzen und die Rinderrouladen vor dem Schmoren kurz anzubraten. Dadurch entsteht eine wunderbare Kruste und zusätzliche Aromen, die sich in der ganzen Soße entfalten. Eine gute Rahmsoße ist das i-Tüpfelchen für dieses Gericht!

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Saftige Rinderrouladen, die im Mund zerfallen
  • Aromatische Füllung mit einer perfekten Balance
  • Köstliche Rahmsoße, die jedes Gericht aufwertet

Die Bedeutung der Füllung

Die Füllung der Rinderrouladen spielt eine entscheidende Rolle für den Geschmack und die Textur des Gerichts. Der Speck bringt nicht nur eine herzhafte Würze, sondern sorgt auch für Saftigkeit, während die Gewürzgurken eine angenehme Säure hinzufügen. Diese Kombination aus salzig und sauer schafft eine perfekte Balance, die jeden Bissen besonders macht.

Wenn du experimentierfreudig bist, kannst du die Füllung variieren, indem du zusätzlich sautierte Champignons oder Paprika hinzufügst. Diese Zutaten geben der Füllung eine andere Dimension und machen die Rinderroulade noch interessanter. Die Idee ist, dass die Zutaten harmonisch miteinander verbinden und beim Schmoren ihre Aromen entfalten.

Perfektes Schmoren

Das Schmoren der Rinderrouladen ist der Schlüssel zu zarten, geschmackvollen Stücken. Stelle sicher, dass du die Rinderrouladen zunächst scharf anbrätst, um eine goldbraune Kruste zu erhalten, die den Geschmack intensiviert. Verwende mittlere bis hohe Hitze und achte darauf, die Rouladen nicht zu überfüllen, damit sie gleichmäßig garen.

Nachdem die Rinderrouladen in die Brühe gelegt wurden, ist es wichtig, die Temperatur auf niedrig zu reduzieren. Ein sanftes Köcheln für etwa zwei Stunden hilft, das Fleisch zart zu machen und die Aromen vollständig zu entfalten. Halte die Pfanne während des Schmorens mit einem Deckel bedeckt, damit nichts Verdampft und die Soße schön sämig bleibt.

Variationen und Beilagen

Rinderrouladen lassen sich wunderbar variieren. Du könntest beispielsweise eine mediterrane Version mit Oliven und Feta-Käse probieren. Diese Abwandlungen sorgen für spannende Geschmacksrichtungen und machen das traditionelle Gericht noch interessanter. Darüber hinaus kannst du auch verschiedene Kräuter wie Rosmarin oder Oregano hinzufügen, um einen anderen Aromaeffekt zu erzielen.

Für die Beilagen empfehle ich, einen cremigen Kartoffelbrei oder gedünstetes Gemüse zu servieren. Der Kartoffelbrei nimmt die köstliche Rahmsoße auf, während das Gemüse einen frischen Kontrast bietet. Wenn du Kalorien sparen möchtest, ist Blumenkohlpüree eine großartige Low-Carb-Alternative zum Kartoffelbrei.

Zutaten

Hier sind die Zutaten, die du benötigst:

Zutaten für Rinderrouladen

  • 4 Rinderrouladen (à ca. 150 g)
  • 4 Scheiben Speck
  • 4 Gewürzgurken
  • 1 große Zwiebel
  • Senf
  • Pfeffer, Salz
  • Öl zum Anbraten

Zutaten für die Rahmsoße

  • 500 ml Rinderbrühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Mehl
  • Gewürze nach Wahl (z.B. Lorbeerblatt, Thymian)
  • Salz, Pfeffer

Stelle sicher, dass du alles vorbereitet hast, bevor du mit dem Kochen beginnst.

Zubereitung

Befolge diese Schritte, um die perfekten Rinderrouladen zuzubereiten:

Rinderrouladen vorbereiten

Die Rinderrouladen flach klopfen, mit Senf bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen. Jeweils eine Scheibe Speck und eine Gewürzgurke darauf legen. Eine Zwiebel in Würfel schneiden und auf die Rinderrouladen verteilen.

Rinderrouladen rollen

Die Rinderrouladen aufrollen und mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren. In einer großen Pfanne Öl erhitzen und die Rinderrouladen von allen Seiten anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben.

Schmorbrühe zubereiten

Nach dem Anbraten die Rinderrouladen herausnehmen und im Bratfett die Restzwiebeln anbraten. Mit Rinderbrühe ablöschen und dann die Rinderrouladen wieder hineinlegen. Gewürze hinzufügen und zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren lassen.

Rahmsoße fertigstellen

Nach dem Schmoren die Rinderrouladen herausnehmen und warm halten. Die Brühe aufkochen, mit Sahne und Mehl binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Servieren

Die Rinderrouladen auf Tellern anrichten und mit Rahmsoße übergießen. Mit Beilagen wie Kartoffelbrei oder Gemüse servieren.

Guten Appetit!

Sekundäres Bild

Profi-Tipps

  • Um die Rinderrouladen noch zarter zu bekommen, empfehle ich, sie über Nacht einzulegen, bevor du sie kochst. So können die Aromen besser durchziehen.

Zubereitungstipps

Bevor du mit der Zubereitung der Rinderrouladen beginnst, empfiehlt es sich, alle Zutaten bereit zu stellen. Das erleichtert den Arbeitsprozess. Achte darauf, dass das Fleisch auf Zimmertemperatur ist, bevor du anfängst, es zu klopfen und zu würzen. So wird es gleichmäßiger gar.

Beim Klopfen der Rinderrouladen verwende ein Fleischklopfer und klopfe sanft, bis das Fleisch dünn und gleichmäßig ist. Achte darauf, nicht zu fest zu klopfen, um das Fleisch nicht zu zerreißen. Die gleichmäßige Dicke sorgt für ein gleichmäßiges Garresultat beim Schmoren.

Aufbewahrung und Reste

Falls du Rinderrouladen zubereitest und Reste hast, kannst du diese problemlos im Kühlschrank aufbewahren. Fülle die Rinderrouladen und die Rahmsoße in einen luftdichten Behälter und lagere sie bis zu drei Tage. Zum Aufwärmen empfehle ich, sie in einer Pfanne bei niedriger Hitze zu erwärmen, um die Zartheit zu erhalten.

Wenn du Rinderrouladen für später vorbereiten möchtest, kannst du diese auch einfrieren. Packe sie dafür gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So bleiben sie bis zu drei Monate haltbar. Achte beim Auftauen darauf, sie über Nacht im Kühlschrank zu lagern.

Die perfekte Sauce

Die Rahmsoße ist das i-Tüpfelchen zu den Rinderrouladen. Wenn du sie zubereitest, achte darauf, dass du die Brühe stark einreduzierst, bis sie sämig wird. So intensiviert sich der Geschmack, und die Soße wird besonders aromatisch.

Falls du eine intensivere Soße wünschst, kannst du auch einen Schuss Rotwein beim Ablöschen hinzufügen. Dieser wird beim Einkochen mit der Brühe vermischt und verleiht der Soße eine robuste Tiefe. Vergiss nicht, sie am Ende gut abzuschmecken und gegebenenfalls nachzuwürzen!

Fragen zu Rezepten

→ Wie kann ich die Rinderrouladen aufbewahren?

Rinderrouladen können bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie lassen sich auch gut einfrieren.

→ Kann ich die Füllung variieren?

Ja, du kannst die Füllung nach deinem Geschmack abändern, zum Beispiel mit Champignons oder Paprika.

→ Wie lange muss ich die Rinderrouladen kochen?

Die Rinderrouladen sollten mindestens 2 Stunden schmoren, um zart zu werden.

→ Was kann ich als Beilage servieren?

Traditionell passen Kartoffelbrei oder Rotkohl gut zu Rinderrouladen.

Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Ich liebe es, wenn der Aromadampf von Rinderrouladen durch die Küche zieht. Dieses Gericht hat nicht nur einen besonderen Platz in meinem Herzen, sondern auch in der deutschen Tradition. Die Zubereitung von Rinderrouladen ist eine Kunst für sich, aber das Ergebnis ist es wert - zarte, geschmackvolle Rinderstücke, gefüllt mit köstlichen Zutaten und begleitet von einer sämigen Rahmsoße. Ich kombiniere die Rinderrouladen oft mit einem herzhaften Kartoffelbrei oder frischem Gemüse, um ein rundum befriedigendes Abendessen zu kreieren.

Vorbereitungszeit30
Kochzeit120
Gesamtzeit150

Erstellt von: Henrike Sommer

Rezeptart: Traditionelle Hausküche

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Endmenge: 4 Portionen

Was Sie brauchen

Zutaten für Rinderrouladen

  1. 4 Rinderrouladen (à ca. 150 g)
  2. 4 Scheiben Speck
  3. 4 Gewürzgurken
  4. 1 große Zwiebel
  5. Senf
  6. Pfeffer, Salz
  7. Öl zum Anbraten

Zutaten für die Rahmsoße

  1. 500 ml Rinderbrühe
  2. 200 ml Sahne
  3. 1 EL Mehl
  4. Gewürze nach Wahl (z.B. Lorbeerblatt, Thymian)
  5. Salz, Pfeffer

Anweisungen

Schritt 01

Die Rinderrouladen flach klopfen, mit Senf bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen. Jeweils eine Scheibe Speck und eine Gewürzgurke darauf legen. Eine Zwiebel in Würfel schneiden und auf die Rinderrouladen verteilen.

Schritt 02

Die Rinderrouladen aufrollen und mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren. In einer großen Pfanne Öl erhitzen und die Rinderrouladen von allen Seiten anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben.

Schritt 03

Nach dem Anbraten die Rinderrouladen herausnehmen und im Bratfett die Restzwiebeln anbraten. Mit Rinderbrühe ablöschen und dann die Rinderrouladen wieder hineinlegen. Gewürze hinzufügen und zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren lassen.

Schritt 04

Nach dem Schmoren die Rinderrouladen herausnehmen und warm halten. Die Brühe aufkochen, mit Sahne und Mehl binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt 05

Die Rinderrouladen auf Tellern anrichten und mit Rahmsoße übergießen. Mit Beilagen wie Kartoffelbrei oder Gemüse servieren.

Zusätzliche Tipps

  1. Um die Rinderrouladen noch zarter zu bekommen, empfehle ich, sie über Nacht einzulegen, bevor du sie kochst. So können die Aromen besser durchziehen.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Calories: 540 kcal
  • Total Fat: 38g
  • Saturated Fat: 15g
  • Cholesterol: 195mg
  • Sodium: 800mg
  • Total Carbohydrates: 24g
  • Dietary Fiber: 3g
  • Sugars: 4g
  • Protein: 30g